Do That Dance … – Browserbasierte Musiktools

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten um Musik mit digitalen Medien im Bereich der Sozialen Arbeit zu nutzen und damit Medienkompetenz und künstlerisch-ästhetische Aspekte zu fördern.

Neben zahlreicher Open-Source-Software, tauchen immer mehr browserbasierte Musikmöglichkeiten auf. Meist entweder auf Flash- oder HTML5-Basis.

Diese Online-Tools eignen sich hervorragend um sie in die kreative, musikalische Arbeit zur Medienkompetenzförderung einzubinden. Ob nun in einem größeren Projekt, oder in einer kleinen, spontanen „Session“, diese Tools bieten für fast alle Adressaten die richtige Schwierigkeitsstufe. Hier finden sich Tools von der einfachen Drummachine, mit voreingestellter „Ein-Ton = Harmonie“ Spielvariante, die schnelle Erfolge und eine kurze, steile Motivationskurve ermöglichen, bis hin zu relativ komplexen Tonstudionachbildungen, mit der Möglichkeit verschieden Effekte in jeglicher Form, Intensität und Lautstärke über eine virtuelle Mischpultnachbildung einzubinden, und somit sogar den Signalfluss in einem Tonstudio in den Grundzügen zu erfahren.

Hier sollen ein paar dieser Tools verlinkt und kurz vorgestellt werden.

In Zukunft wird der Artikel hoffentlich um weitere gute Tools erweitert, die entweder noch erscheinen, oder noch entdeckt werden. 😉

Wer Ideen und Vorschläge hat, sendet diese doch bitte gerne oder schreibe sie in die Kommentare, damit sie ergänzt werden können.

Acid-Drummachine

Für die Nerds unter den Nerds.

Eine etwas komplexere Drummachine, die einige Synthesizermöglichkeiten bietet und sogar die Möglichkeit hat, kurze Dateien aufzunehmen. (Achtung: Dieses Feature funktioniert nur mit Googles Chrome Browser!)

Komplexer – nicht so einfach zu bedienen.

Erfordert Einarbeitungszeit – eher für Fortgeschrittene.

http://www.errozero.co.uk/acid-machine/

Floradrift

Hmm, ja … man könnte sagen: interessant?!?

Für die ganz Experimentierfreudigen sicher mal einen Blick wert.

http://whitevinyldesign.com/floradrift/

Otomata

Die etwas andere Vision/Version. Das kreative Chaos.

Einfach ins Raster tippen und checkt was passiert.

Vielleicht eher etwas für den schönen Einstieg oder für kreatives Futter zwischendurch.

Durch die fehlende Reproduzierbarkeit aber wohl eher weniger etwas für ergebnisorientierte Projekte.

http://www.earslap.com/page/otomata.html

Tony-B-Machine

Oben Rechts einschalten und dann kanalisiere deine innere Version von Sven Väth 1994. Mein Lieblingsbutton ist übrigens der „Dancefloor“ Button!!

Einfach Einstieg. Start drücken und mit der Tastatur alle Sounds bedienen.

Hier gelingt alles schnell und einfach.

http://www.tony-b.org/

Tonematrix

Matrix war gestern.

Einfach in das Raster klicken und schauen was passiert.

Ebenfalls ein versteckter Step-Sequencer mit einer etwas anderen Oberfläche und der Möglichkeit auch Drums mit einzubinden.

http://www.audiotool.com/tonematrix/

Qwerty-Beats

Eine Drummachine – Simple & Fresh.

Durch die Tastatureingabe sehr einfach zu bedienen und über vorgefertigte Rhythmen für einen schnellen Erfolg zu haben. Eignet sich durch die Tastatureingabe auch super für ein evtl. Jammen im Verbund mit mehreren Rechnern und anderen Tools?!

http://unitunitunit.com/qwertybeats/

808 Cube

Hier ist noch eine 808 Drummachien mit der etwas anderen Optik, die etwas an einen Rubik-Würfel erinnert. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, bietet die Drummachine doch ein paar nette Features, die ihre Mitstreiter zum Teil vermissen lassen.

Es gibt Tempoeinstellungen, sogar über eine TAP-Fuktion, und die Möglichkeit eigene Sounds über das eingebaute Laptopmikrofon zu samplen.

Have fun!

http://808cube.com/

Audiotool – Studio

Für Fortgeschrittene!!!

Mit Sicherheit das mächtigste Tool, das derzeit zu finden ist.

Hier besteht die Möglichkeit sich sein komplettes Studio selbst zu konfigurieren. Es gibt ein paar Synthesizer und Drummachines und zahlreiche Effekt um die Sounds zu verändern, zu mischen und kreativ mit ihnen umzugehen. Alles lässt sich frei über ein virtuelles Mischpult konfigurieren und entspricht im Signalfluss der Realität eines echten kleinen Studiosetups. Dazu gibt es einen Sequencer, der das erstellen der eigenen Songs einfach macht.

Zu Beginn bietet es sich an, eines der vorgefertigten Presets auszuprobieren um erst einmal Sachen nachvollziehen zu können.

Hier steckt eine Menge kreatives Potential!

http://www.audiotool.com/app

Enjoy!

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